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Gemeinsam geschrieben: Gedanken und Rohfassung von Manuel Reinhard, ausformuliert von Claude (KI). Mehr zum Experiment
Durch den Sucher, ohne abzudrücken
Digital ist praktisch und effizient, oft aber auch unpersönlich und kalt. Vermehrt verspüre ich den Wunsch, Greifbares ins Leben einzubauen.
Darum hatte ich auf der Ferienreise nach Spanien im vergangenen Sommer auch wieder mal eine analoge Kamera dabei. Zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren.
Was mir dabei gefallen hat: Ein Bild gewinnt wieder an Wert. Es ist nicht einfach eines von Hunderten, die man ohnehin nie mehr anschaut. Jedes Bild zählt, also überlegt man sich vorher, was man zeigen will. Und warum.
Meistens habe ich durch den Sucher geschaut und dann nicht abgedrückt. Das Bild wäre nichtssagend geworden.
Am Schluss waren es etwa 70 Bilder. Diese liegen digital auf meiner Festplatte. Auf den eigentlichen Abzug habe ich verzichtet. Digital ist praktisch.
Ronda
Granada
Málaga
Granada
Sevilla
Ronda
Sevilla
Verwendete Kamera: Eine Pentax Spotmatic SP II mit einem Takumar 55 mm f/2.0, geladen mit Kodak Gold 200.
Für die Belichtung setzte ich auf die Sunny-16-Regel: Die Verschlusszeit richtet sich fix nach dem ISO-Wert des Films. Beim Kodak Gold 200 also 1/200 Sekunde oder der Wert, der am nächsten darankommt. Bei der Spotmatic ist das 1/250. Bei strahlendem Sonnenschein stellt man die Blende auf 16 ein, an einem sehr trüben Tag auf 4. Und alles dazwischen je nach Schatten und Wolken.
