Gmail’s Marktanteil erstaunlich klein
Immer wieder wenn ich einen Ticketpark-Newsletter verschicke bin ich erstaunt über die Verteilung der verwendeten E-Mail-Clients in der Schweiz.
Da im Verteiler viele Geschäftsadressen enthalten sind ist es nicht erstaunlich, dass Outlook mit gesamthaft 43% deutlich vorne liegt. Erstaunlich ist, was danach folgt:
Apple Mail kommt auf gesamthaft 13%, Hotmail hat überraschend hohe aber wohl noch historisch bedingte 9% und Yahoo Mail kommt auf 4,4%.
Aber wo steckt Gmail? Nun, In der Grafik verpackt unter «alle anderen», in der Detailauflistung mit gerade mal 1,5% gelistet ist der Marktanteil erschreckend tief!
Auf der anderen Seite: eine E-Mail-Adresse wechselt man nicht so oft wie die Unterwäsche. Ein Wechsel zu Gmail beinhaltet nicht bloss den Wechsel des E-Mail-Clients sondern für die meisten Nutzer auch den Wechsel des Anbieters und der E-Mail-Adresse. Ein nicht kleiner Schritt.
Trotzdem interessant und doch eher überraschend für mich. Könnt ihr den selben Effekt feststellen? Oder was ist deine Meinung dazu?
Website-Adresse, mit oder ohne www?
Designer David Worni hat auf Twitter eine interessante Meinung vertreten, damit viel Zustimmung erhalten aber auch eine spannende Diskussion ausgelöst: Sollten Adressen von Websites heute noch mit www kommuniziert werden?
Fakt ist:
Das www am Anfang einer Webadresse ist technisch absolut unnötig. Anstatt http://www.google.com könnte es auch einfach http://google.com heissen – oder auch anders, wie z.B. bei http://mail.google.com.

Somit würde eigentlich nichts im Weg stehen, die www’s einfach abzuschaffen und nicht mehr zu kommunizieren. Oder etwa doch? Wir erstellen Websites meist mit dem Ziel, ein möglichst grosses Publikum zu erreichen. Aus diesem Grund gibt es aus meiner Sicht genügend Gründe, das www beizubehalten:
- Der Durchschnitts-User ist technisch überhaupt nicht bewandert. Viele Benutzer tippen eine Webadresse nicht mal in die Adresszeile des Browsers ein, sie benützen stattdessen das Suchfeld von Google! Weshalb? Weil sie nicht genau wissen, was sie da eigentlich tun “im Internet drin”. Das www in der Adresse gibt dem Benutzer wenigsten einen Tipp, was er damit anstellen könnte.
- Eigentlich ist es überraschend, dass wir überhaupt so oft eine E-Mail erhalten und Besucher auf unserer Website landen. Denn wie oft haben wir schon Dinge gehört oder gelesen wie «Schreib mir eine E-Mail auf www.irgendwas.com». Hier ein echtes Beispiel (PDF), das ich mit wenig googlen gefunden habe. Mit dem www können wir E-Mail-Adressen von URLs unterscheiden.
- www ist stylish. Viele Visitenkarten sehen doch einfach schön aus, da der Sinn jeder Zeile ohne grosser Erklärungen klar wird: Nummern sind fürs Telefon, die Zeile mit dem @ ist die E-Mail-Adresse und wo steckt die Website? Genau, dort wo das www steht. Wollen wir das wirklich mit einem dann fast zwingenden http:// verschandeln?
Mein Fazit:
Das www in Adressen von Websites mag technisch unnötig zu sein, es ist jedoch benutzerfreundlich. Die Besucher unserer Websites deswegen als Dummy oder DAU («dümmster anzunehmender User») zu bezeichnen ist unangebracht. Ich bin froh, wenn mir der Garagist in einfachen Worten, die ich kenne, erklärt, was an meinem Auto zu flicken ist. Ich will keinen Kurs in technischen Details, ich will nicht Mechaniker werden, ich will nur mein Auto fahren können. Die Benutzer unserer Websites haben schon viel mehr technisches Zeugs über das Internet lernen müssen um es «fahren» zu können als wir über uns Auto. Machen wir’s ihnen doch nicht noch schwieriger.
Was ist denn zu tun?
Die richtige Handhabung ist meiner Meinung nach folgende:
- Web-Adressen stets mit www kommunizieren.
- Für sich selbst entscheiden, ob die Website technisch mit oder ohne www laufen soll.
- Die entsprechend andere Variante per 301-Weiterleitung auf die Hauptadresse umleiten um doppelte Inhalte zu vermeiden, was sich schlecht aufs Suchmaschinen-Ranking auswirkt.
Auf frohes www!
Apple Mail und PGP – verschlüsseln, entschlüsseln und signieren
Apple Mail und PGP – verschlüsseln, entschlüsseln und signieren
Schlüsselserver (Keyserver)
E-Mail versus Telefon
E-Mail versus Telefon
Mit dieser Liste bin ich doch ganz einverstanden.
Warum nur?
warum schreiben leute nicht einfach e-mails?
Weil es Leute gibt, die regen genau die E-Mails auf… Der Artikel in der Weltwoche ist relativ witzig geschrieben.
so wie’s in der weltwoche steht sind mails durchaus nervig. aber warum muss ich immer wieder mehrere leute zurückrufen und mir anzuhören was deren bedürfnis ist? wenn ich nicht anwesend bin, könnte man mir ein mail schreiben und wenn ich dann auf die person zugehe habe ich bereits erste konkrete infos zur hand – da ich das anliegen ja bereits kenne.
ich bin daher der meinung: zurückrufen lassen ist sinnlos. erreicht man eine person per telefon nicht, sollte man ein mail schreiben.
Mehr Mails, bitte
warum schreiben leute nicht einfach e-mails?
selbsterklärend
Frage: Ich kann wieder keine Inserate mehr erstellen. Immer wenn ich sie bestätigen sollte, habe ich gar kein Mail erhalten, um dies zu machen. Woran liegt das?
sprain: Haben Sie einmal nachgeschaut, ob die Mails vielleicht in einem Spamfilter hängen bleiben?
Antwort: PERM_FAILURE: SMTP Error (state 13): 550 <[zensiert]@bluemail.ch>: User unknown
Hartnäckig
hartnäckig: seit ca. einer woche hab ich in meinem apple mail zwei mails, welche sich partout nicht löschen lassen bzw. nach dem löschen immer wieder auf geheimnisvolle art und weise in der inbox erscheinen.
Spam
momentan trudeln bei mir pro halbe stunde 10 spam-mails ein. ohne die mails, welche vom spamfilter geschluckt werden.

