«Rock Dust Light Star»

So lautet der Titel des neuen Albums von Jamiroquai, das im November erscheinen wird. ich bin gespannt und skeptisch zugleich. Der erste Teaser des Songs «White Knuckle Ride» verspricht ähnlichen Sound wie auf den letzten beiden Alben. Die waren doch ganz in Ordnung, wenn auch nie in der Nähe von beispielsweise «Travelling Without Moving». Der Titelsong hingegen ist eher nicht so berauschend. Wir werden sehen…

«It is not advisable to copy the activities shown in this video.»

Hinweis unten auf der Seite des BBC-Berichts übers Schwimmen in der Aare :)

«1,7 Millionen Besucher»

Diese grosse Menge hat bisher den Bärenpark in Bern besucht. Und weil davon nun ein Mädchen ins Wasser gefallen ist, wird der offene Aare-Zugang mit einem Zaun verriegelt. Absoluter Verhältnisblödsinn und sehr schade für den strandähnlichen Abschnitt mitten in der Stadt.

«Auf dem Speiseplan standen Piranhas»

Würde ich dem Amazonas entlang wandern, dann wären Piranhas wohl auch auf meinem Speiseplan. Die sind einfach zu fangen und geschmacklich ganz in Ordnung.

«Mammut-Reste im Aargau entdeckt»

Hat wieder einer nicht aufgegessen oder was?

«Google stellt Wave ein»

Oh, sehr überraschend! Auch wenn nicht sehr viele auf die Wave aufgesprungen sind und ich selbst auch nie Fan davon war, diejenigen, die aktive User wurden, werden nun ein Problem haben. Das ist auch die Aussage: «Die Website soll noch mindestens bis Jahresende weitergepflegt werden» kein grosser Trost.

Mir scheint übrigens, dass man das bei Google ziemlich zerknirscht zur Kenntnis, denn der entsprechende Blogbeitrag ist ganz neutral mit «Update on Google Wave» betitelt.

Schaut man die Google-Geschichte an mit ihren vielen, vielen Projekten, dann ist eigentlich erstaunlich, wie wenige davon wirklich gross eingeschlagen haben. Vorneweg ist da die Suchmaschine, dann bestimmt Google Ads und noch Google Maps/Earth. YouTube wäre auch zu erwähnen, aber das wurde in bereits erfolgreichem Zustand dazugekauft. Einige würden auch noch Gmail dazuzählen. Das ist aus meiner Sicht zwar einer der tollsten Services, doch der Erfolg hält sich in Grenzen. Wave, Buzz und das Google-Handy Nexus One sind dann sogar aktuelle Beispiele wahrer Flops.

Diese Tatsache ist ein interessanter, beruhigender und zugleich beunruhigender Fakt für alle, die ihre Projektideen innerhalb bestehender Firmen oder als Startup zum Erfolg bringen wollen. Denn wenn machtvolle Fimen wie Google nur in wenigen Fällen richtig erfolgreich werden, dann geht es allen anderen bestimmt nicht einfacher. Doch lernen kann man von Google auf jeden Fall etwas: Bei einem Misserfolg nicht aufgeben, neues Projekt anpacken.

PS: Da mir mein Twitter Sabbatical ganz gut gefällt hat mich diese Meldung mit mindestens einer Stunde Verspätung über eine E-Mail von @dominicvn erreicht. Ein gutes Beispiel für «If the news is important, it will find me». Den für heutige Verhältnisse überdimensional grossen Informationsrückstand werde ich verschmerzen können :)

PS2: Sehr lustig… gerade jetzt drudelt etwa zum ersten Mal überhaupt eine E-Mail von Google Wave bei mir ein: «1 updated wave in your inbox». Nee, das fangen wir jetzt nicht nochmals an :)

«At the present time, it is not possible for us to make any reimbursements for the Prince concert of 23 July 2010 that was annulled.»

Das Desaster rund um das nicht stattgefundene Prince-Konzert nimmt kein Ende. Immerhin gibt es nun endlich eine offizielle Mitteilung vom Ticketverkäufer Resaplus, die aber die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Vorläufig keine Rückzahlungen, da der Veranstalter Daniel S. Quarcopoome das bereits erhaltene Geld nicht rausrückt. Die Sache dürfte ein interessantes rechtliches Nachspiel erhalten.

Kleines Trostpflaster: Rückzahlungen für das erste Datum sollten bald eintreffen, zu den entsprechend Betroffenen gehöre auch ich.

«Vor allem mit filmtypischen Stilmitteln wie dem Einsatz der subjektiven Kamera oder bestimmten Schnitten hatten die Probanden ihre Probleme»

Auch fernsehen muss man zuerst lernen, wie eine Studie zeigt, die mit Menschen in einer abgelegenen Region der Türkei durchgeführt wurde, die zuvor noch nie bewegte Bilder gesehen hatten.

«Klicke ‘Gefällt mir’ um die Band kennenzulernen…»

Knapp daneben, nicht ganz so wie’s gedacht ist. Gesehen in einem Facebook-Ad für die Band «Hurts», das sind die mit «And it feeeeeeels, better than loooove».

«Im Falle einer Cyberattacke können sie das Web neu starten.»

Huch, da hatte jemand wohl etwas gar viel Fantasie, oder? Das Internet «neustarten» dürfte schwierig sein. Da tönt diese Aussage schon glaubwürdiger: «A new safety system has been introduced by ICANN to shut the net down in an emergency, such as world catastrophe, war or terrorist incident.» Klar, die wichtigsten Server und Leitungen abschalten und aus die Maus. Und die kann man auch wieder anschalten. Aber ein Reboot des Internets, wie man den eigenen Computer neustarten kann – nein, das ist es definitiv nicht.

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