Golfen ausprobieren

GolfenGolf spielen ist etwas was ich schon lange mal richtig ausprobieren möchte. Zwar bin ich in den USA vor etwa 10 Jahren mal auf einem Platz gestanden und letztes Jahr mal auf der Driving Range. Das war aber mehr Trial-and-Error als sinnvoll Lernen, wie es wirklich geht.

Darum kommt mir die Idee vom Leu, mal einen mehr oder weniger ausgedehnten Golf-Schnupperkurs zu machen doch ganz gelegen. Bist du auch interessiert? Dann mach mit an der Umfrage, was dich denn interessieren würde.

Wobei ich aber noch sagen muss, dass ich meine Stimme mit Vorbehalt abgegeben habe so lange keine Preise bekannt sind. Golfen dürfte wohl nicht gerade günstig sein…

Bravo, Carlo!

Das Ergebnis des Riesenslaloms von Garmisch:

Und die Erkenntnis daraus: Lauberhorn- und Olympiasieger Carlo Janka holt auch den Gesamtweltcup! Hut ab, tolle Saison!

Eishockey-Playoffs der Websites – Halbfinals

Nach den Viertelfinals gehts zügig weiter mit den Halbfinals in den ersten Schweizer Eishockey-Playoffs der Websites. In dieser Runde gehts vor allem um Inhalte auf den Websites, die möglichst rasch und vollständig gefunden werden sollen. Willkommen zur Live-Übertragung auf sprain.ch!
Stand der Websites bei Spieldurchführung: Sonntag, 7.3.2010, 13:00 Uhr.

Halbfinals

Bern vs. Servette
Und die Halbfinals sind eröffnet. Welche Site verrät eher, wann der Klub gegründet wurde? Ein Kopf-an-Kopf-Duell, welches Servette mit einem sympathischen Video und ausführlicher Geschichte in zwei Sprachen zum 0:1 für sich entscheidet. Kann der SCB mit anderen Videos rund um den Klub punkten? SCB TV ist zwar nicht ganz auf dem aktuellen Stand, doch immerhin ist kein Login nötig wie bei den Genfern. 1:1. Auf in den Kampf um den besseren Fanshop – und Servette gibt Forfait! Kein Online-Fanshop, ein klares 2:1 für Bern. Im Duell um Autogrammkarten geben sich beide Teams defensiv, der SCB punktet schliesslich mit einem Hinweis in den FAQ zum 3:1. Jetzt muss Servette mit dem Topscorer paroli bieten können! Wiederum von beiden Seiten erstaunlich passives Vorgehen, Tabellen lassen sich mit einigen Klicks finden – bei Servette spaltenweise sortierbar zum 3:2! Ein weiterer Matchpuck für die Berner wenns um eine einfache Anmeldung bei der Nachwuchsabteilung geht. Der SCB geht deutlich offensiver voran, bietet aktiv Kontaktmöglichkeiten und qualifiziert sich somit souverän mit 4:2 für den grossen Final!

Davos vs. ZSC Lions
Zügiger Start der Bündner in das Halbfinale, die Clubgeschichte lässt sich leicht auffinden, kommt aber trocken daher. Die Zürcher sind zuerst zurückhaltender, geben sich dafür dann aber umfangreich und interessant – es reicht zum 0:1. Im Bereich Video doppeln die Zürcher gleich nach, Lions TV wird etwas hölzern moderiert, aber die Davoser haben gar nichts zu bieten und liegen darum bereits 0:2 zurück! Kann sich Davos mit dem Fanshop zurück ins Spiel bringen? Der ZSC bietet eine professionelle Umsetzung, aber der Shop des HCD integriert sich so nahtlos in die Website dass der Anschluss zum 1:2 gelingt. Der Kampf um Autogramme artet in eine lange Schlacht auf tiefem Niveau aus. Auch Verlängerung und Penaltyschiessen führen zu keinem Ergebnis, das Spiel wird nicht gewertet. Ob sich das Niveau bei der Suche nach dem Topscorer steigern lässt? Ja, der ZSC macht alles richtig und zieht auf 1:3 davon. Die Davoser Nachwuchsabteilung ist nun gefordert, dribbelt die 404-Fehlermeldung des ZSC-Nachwuchses souverän mit einem PDF-Anmeldeformular aus und verkürzt auf 2:3. Das Spiel um die Zuschauerzahlen verspricht Spannung! Doch nein, auch diese Runde verkommt zur Farce. Beide Seiten geizen mit Informationen. Nach sieben Runden hat noch kein Team die benötigten 4 Punkte erreicht, ein Skandal in der Hockeywelt! Der sprain’sche Hockeyverband beschliesst daher, die beiden Sites nach rein technischen Aspekten zu beleuchten. Wie schneiden die beiden Home-Seiten im HTML-Validator ab? Der ZSC legt mit 43 Fehlern eine Vorlage hin die Davos knacken sollten – und dies auch souverän schafft. Es steht 3:3 unentschieden. Die Entscheidung fällt in der Ermittlung der Datenmenge der beiden Sites. Je weniger Kilobytes, umso besser! Die Bündner legen 924 Kilobytes vor. Es ist am ZSC… und es sind 861 Kilobytes. Der ZSC qualifiziert sich somit glanzlos mit 3:4 für den Final!

Der Final lautet also:
Bern vs. ZSC Lions
und gibts bald exklusiv hier auf sprain.ch zu sehen!

Eishockey-Playoffs der Websites!

Bald geht es wieder los mit den Eishockey-Playoffs. Exklusiv und nur auf sprain.ch gibts die ersten Runden bereits nachzulesen: Die Eishockey-Playoffs der Websites! Heute mit den Viertelfinals.
Stand der Websites bei Spieldurchführung: Sonntag, 7.3.2010, 09:00 Uhr.

Viertelfinals

Bern vs. Lugano
Ein Klassiker, der immer Spannung verspricht. Die Begegnung startet auf tiefem Niveau als http://scb.ch/ in eine Fehlermeldung und http://hcl.ch/ nicht einmal zu Eishockey führt. Die Berner gewinnen knapp dank der Anzeige des SCB-Logos in der Adresszeile und führen 1:0. Der HC Lugano versucht mit einer Sprachauswahl zu kontern, verheddert sich danach aber in Unübersichtlichkeit und gerät bereits 2:0 in Rücklage. Die Playoff-Ankündigung auf der Startseite des SCB fällt mickrig aus, aber ist nebst dem Spielbericht der letzten Runde zumindest vorhanden. Bei Lugano steht trotz Sprachwahl «Deutsch» eine Vorschau auf Italienisch, Infos zum letzten Spiel finden sich nicht gleich. Bereits 3:0 für die Berner. Können die Luganesi mit dem Ticketverkauf den Spiess noch drehen? Ein Online-Formular, das vom Sekretariat bearbeitet wird steht bereit, die Berner starten den Gegenangriff mit dem Ticketcorner – und gewinnen den letzten Punkt dank verbindlicher Ticketbestellung. Einzug ins Halbfinal mit 4:0.

Servette vs. Fribourg
Kein schlechter Start der Fribourger, http://hcfg.ch/ führt direkt zur Juniorabteilung. Servette ist in der Reihenfolge aber logo-konsequent und http://gshc.ch/ bietet den richtigen Start auf die Site. 1:0 für die Genfer. Dass Servette dann die Site auch gleich in Englisch anbietet freut uns – die Texte kommen trotzdem nur auf Französisch. Fribourg kontert mit Deutsch und gleicht zum 1:1 aus. Fribourg zeigt eine angenehme Box an, in welcher sich das letzte und nächste Spiel anzeigen lässt. Doch anscheinend hat man noch nicht gemerkt, gegen wen man in den Playoffs spielen wird und fällt 2:1 zurück. Vielleicht hilft der Schachzug, beim Ticketverkauf auch zum Ticketcorner zu verlinken. Doch nein, die Verlinkung ist so schlecht, dass wir auf den SCB-Tickets landen. (Zugegeben, im Nachhinein hat sich dies als Schiedsrichterfehler erwiesen, doch diese gehören zum Sport). Servette bietet ein umständliches System, das aber offenbar bereits Playoff-Tickets kaufen lässt. Es steht bereits 3:1. Dann aber ein rascher Gegenzug der Fribourger: die Site wirkt übersichtlicher und weniger überladen. Nur noch 3:2. Ob Servette mit der Team-Ansicht die Serie beendet? Eine hübsche Auflistung der Spieler steht bereits, wo ist der Link zu den Details? Gefunden und… PopUp? Fribourg kommt pragmatischer daher, was in der Endphase aber wirkungsvoller ist. Grandioser Ausgleich zum 3:3! Der Anfahrtsplan zum Stadion muss entscheiden. Beide Teams tun sich zuerst schwer, dann punktet Servette mit einem kleinen Plan im versteckten Menupunkt “Kontakt”. Kann Fribourg reagieren? Die Zeit läuft davon, es lässt sich kein Plan finden. Servette gewinnt die Serie knapp mit 4:3.

Zug vs. ZSC Lions
Das erste Deutschschweizer-Duell. Zug schickt http://evz.ch/ ins Rennen, die ZSC Lions bringen mit http://zsc.ch aber nur die Junioren aufs Feld, keine Chance gegen das 1:0. Ein langsamer Start der Lions mit Splash-Screen bringt weitere Verzögerung mit sich während die Zuger schon mitten drin sind. Schon stehts also 2:0. Die deutlich angenehmere Darstellung des letzten und nächsten Spiels bringt die Zürcher wieder auf 2:1 heran. Im Ticketverkauf verheddern sich beide Teams in vielen Klicks, der EVZ schafft es aber nicht, die Tickets online in den Verkauf zu bringen. 2:2 Ausgleich! Die Zürcher sind nun beflügelt, bieten mehr Übersicht auf ihrer Site und bringen das Heimteam mit 2:3 in Rückstand! Zug bietet daher seine Spieleransichten auf. Klick auf «Team» bringt aber leider nichts, das Untermenu stört zuerst mit Transferübersichten. Das gibt den Zürchern Zeit, die sie geschickt ausnutzen und problemlos punkten können. 2:4, die Lions stehen im Halbfinal.

Davos vs. Kloten
Eine starke Marke lässt sich auch unter http://hcd.ch/ finden während die Kloten Flyers noch einen Bindestrich in der Webadresse brauchen. Klares 1:0 für die Bündner. Die Reaktion der Klotner? Ein grober Patzer! «Fehler: NÄCHSTES SPIEL ist zur Zeit nicht verfügbar», in Davos klappt alles. Es steht 2:0. Ein knappes Spiel beim Ticketverkauf, die Davoser verwirren kurz mit der kaum sichtbaren Unternavigation und dem Einsatz des Wortes «Kassa» anstatt «Tickets» was die Klotner auf 2:1 verkürzen lässt. In der Übersichtlichkeit machen die Klotner kaum Fehler, lassen aber auch keine Emotionen aufkommen. Im Bünderland passt alles, was zum 3:1 führt. Ist die bereits die Vorentscheidung? Nein, die Unternavigation stellt den Bündern nochmals ein Bein, zudem haben die Klotner die tollsten Spielerfotos zu bieten. Nur noch 3:2! Der Stadionplan steht an… Davos bietet erstmal nicht viel, dank der Suchfunktion wird zumindest der Stadionname und eine Beschreibung gefunden. Die Klotner müssen passen – es scheinen keine Infos zum Spielort vorhanden zu sein. 4:2 gewinnt Davos die Serie.

Die Halbfinal-Serien lauten somit:
Bern vs. Servette
Davos vs. ZSC Lions
und gibts bald exklusiv hier auf sprain.ch zu sehen!

«I was so happy when Kjetil Aamodt and Lasse Kjus quit and then Aksel appeared»

Offenbar ein Zitat von Didier Cuche nach dem olympischen Super-G, vermutlich im norwegischen Fernsehen :)

Rängädängpumpäm

Wow… habs erst jetzt gesehen. Das nenn ich einen spektakuläre Zieleinfahrt! Mal ganz abgesehen davon, dass die Durchführung der Abfahrt ohne richtigen Trainingslauf ziemlich unvernünftig war.

(Klick aufs Bild führt zum Video)

Super Bowl 2010 – beste Werbung für American Football


03:26 Uhr morgens und 24-17 für die New Orleans Saints gegen die Indianapolis Colts. Das ist der Zwischenstand beim Super Bowl im Moment wenn ich diese Zeilen schreibe.

Wie auch immer das Spiel ausgehen wird, es war beste Werbung für den Sport American Football. Ein sehr spannendes und ausgeglichenes Spiel, welches von überraschend vielen deutschsprachigen Twitterern verfolgt wird. Die Sympathien liegen offensichtlich vor allem auf der Seite der Saints, ich bin aber für die Colts. Schliesslich konnte ich dort auch bereits ein (schlechtes) Spiel live sehen.

Für, je nach Ansicht, nervende oder amüsante Unterhaltung sorgen auch die Kommentatoren auf ARD. Zum einen sind sich die beiden nie einig, zum anderen müssen sie immer wieder betonen, dass der ARD eigene Kameras im Stadion habe und so viel spannendere Bilder als die Amerikaner zeigen könne. Naja, halt einfach mal von links statt von oben.

Mittlerweile stets 31-17, das Spiel ist wohl geschaukelt. Auf jeden Fall eine spannende TV-Nacht gewesen. Bis nächstes Jahr!

Übrigens, auch in der Schweiz wird American Football gespielt. Der Final nennt sich hier Swissbowl und die Regeln gibts hier zum Nachlesen.

Superbowl 2010! Kleine Regelkunde zum Spiel der Superlative

Am Sonntag, 7. Februar 2010 ist es wieder einmal soweit: In der 44. (oder je nach Zählart 40.) Auflage des Superbowls wird der US-Champion im American Football gekürt. Es stehen sich dabei die Indianapolis Colts und die New Orleans Saints gegenüber. Das Spiel wird auch bei uns ab ca. Mitternacht auf ARD und ORF übertragen – nur ohne die bekannten Superbowl-Ads, die übrigens verhältnismässig gesehen gar nicht so teuer sind, wie man immer meint.

Das Spiel ist bekannt für seine Superlative. Nicht nur, dass die Halbzeit-Show mit Namen glänzt, die das Stade de Suisse platzen lassen würden. Im DolphinSun-Life-Stadium in Miami werden 76′000 Fans anwesend sein. Die Übertragung erhält in den USA etwa 60% Marktanteil, etwa 140 Millionen Haushalte schauen sich zumindest einen Teil des Spiels an. Die Behauptung, dass weltweit eine Millarde Zuschauer dabei seien ist natürlich weit übertrieben. Eine Milliarde könnten theoretisch reinzappen, effektiv zuschauen tun ausserhalb der USA aber «nur» etwa 2 Millionen.

Da ich ein kleiner Football-Fan bin werde ich aber zu diesen paar Ausländern gehören. Den Montag hab ist geschickterweise schon mal frei genommen :) Da der Sport bei uns nicht ganz so bekannt ist, hier rasch die wichtigsten Regeln zusammengefasst:

Football-Regeln in Kürze

Spielzeit
Ein Spiel ist in vier Viertel zu je 15 Minuten aufgeteilt. In bestimmten Spielsituationen wird, ähnlich wie im Eishockey, die Zeit gestoppt, so dass die effektive Spielzeit deutlich länger als eine Stunde dauert.

Punkte erzielen
Das Ziel ist es, den Football über die Endlinie des Spielfelds auf der generischen Seite zu transportieren. Die kann entweder rennend geschehen, oder indem man den Football auf der anderen Seite der Linie fasst. Das nennt sich dann einen Touchdown und gibt sechs Punkte. Hat man einen Touchdown erzielt, hat man die Möglichkeit, nochmals zu punkten. Dies geschieht meist indem der Ball durch die obere Hälfte des Tores gekickt wird und gibt nochmals einen Punkt.
Alternativ kann auch direkt aus dem Spielverlauf ins Tor gekickt werden, was 3 Punkte gibt. Sieger des Spiels ist, wer am Schluss mehr Punkte hat :)

Raumgewinn
Das Bild, das wir vom Football haben besteht darin, dass sich ein Haufen Typen die Birne mitten auf einem Platz einrennt. Dies geschieht im Kampf um Raumgewinn. Denn die angreifende Mannschaft hat vier Versuche, um eine Distanz von 10 Yards (ca. 9 Meter) zurückzulegen. Schafft die Mannschaft dies, hat sie erneut vier Anläufe für die nächsten 10 Yards, beginnend vom Punkt wo der letzte Spielzug beendet wurde. Aus diesem Vorgehen ergeben sich die typischen Football-Angaben wie «2nd and 5»: Es folgt der zweite Anlauf, es sind noch fünf Yards zurückzulegen.
Scheitert eine Mannschaft dabei, in vier Anläufen die 10 Yards zu erreichen, wird der Gegner zur angreifenden Mannschaft. Oft wird daher beim vierten Versuch der Football soweit wie möglich in die gegnerische Hälfte gekickt, damit der Rivale möglichst weit weg von einem Touchdown seine Angriffe starten muss.
Alternativ kann die gegnerische Mannschaft auch einen Pass abfangen (Interception) oder einen fallengelassenen Ball entgegennehmen. In diesem Fall wechselt das Angriffsrecht sofort, ungeachtet der Anzahl gespielten Versuche, die 10 Yards zu knacken.

Fouls
Auch wenns auf den ersten Blick nicht so aussieht: Es gibt auch Fouls im American Football. Ein schweres Foul zum Beispiel ist, wenn man seinem Gegner absichtlich ins Gesichtsgitter greift. Fouls werden vom Schiedsrichter durch das Werfen gelber Flags (eine Art Naselümpli) angezeigt. Die Bestrafung erfolgt meist in Form von Raumverlust: die angreifende Mannschaft muss 5, 10 oder 15 Yards zurückweichen und somit weiter von der zu erreichenden Grenzlinie mit dem Spiel fortfahren.

Natürlich gibts noch unzählige weitere Regeln, Ausnahmen und Varianten. Aber dieses Wissen reicht eigentlich, um das Spiel geniessen zu können. Wirst du auch schauen und mittwittern?

Wer noch eine kleine Einstimmung braucht, findet hier die Highlights des Superbowl 2009:

«Die NLA ist eine der besten Ligen ausserhalb der NHL.»

Ist das dem Klaus Zaugg sein Ernst?

Boxing Man

Aus aktuellem Anlass ein kleines Video einer Beobachtung, welche ich 2008 während der FOWA in London machen durfte und ich euch bisher vorenthalten habe. Geheimes Training von Kevin Johnson?

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