Golfen ausprobieren
Golf spielen ist etwas was ich schon lange mal richtig ausprobieren möchte. Zwar bin ich in den USA vor etwa 10 Jahren mal auf einem Platz gestanden und letztes Jahr mal auf der Driving Range. Das war aber mehr Trial-and-Error als sinnvoll Lernen, wie es wirklich geht.
Darum kommt mir die Idee vom Leu, mal einen mehr oder weniger ausgedehnten Golf-Schnupperkurs zu machen doch ganz gelegen. Bist du auch interessiert? Dann mach mit an der Umfrage, was dich denn interessieren würde.
Wobei ich aber noch sagen muss, dass ich meine Stimme mit Vorbehalt abgegeben habe so lange keine Preise bekannt sind. Golfen dürfte wohl nicht gerade günstig sein…
sprain, der kleine Inuit

Yep, genau jetzt steh ich wohl entweder mit der Schaufel in der Hand im Schnee oder mit der Rute auf dem See. Wir gehen nämlich Iglu bauen und Eisfischen. Alles organisiert von Igloobase. Ich bin gespannt und wenn mich nicht der Eisbär frisst gibts sicher ein paar Bilder wenn wir zurück sind.
Nächstes Jahr werden wir dann übrigens gebucht um das Eishotel in Schweden zu bauen.
[S09]: Intermezzo Chile
Vor fast genau einem Jahr waren wir noch unterwegs in Chillan, einer Stadt die nahe am Epizentrum des aktuellen Erdbebens in Chile liegt.
Dieses Bild, das ich auf Flickr gefunden habe lässt uns bangen und hoffen, dass die tollen Leute, die wir dort getroffen und mit welchen wir noch gemeinsam ein Abendessen genossen haben, wohlauf sind.
Schweres Sprache – deine Hilfe ist gefragt
Da hat sich eine grammatikalische Diskussion ergeben, deren Erforschung bisher weder in meinem beruflichen noch im privaten Umfeld eine eindeutige Antwort ergeben hat.
Heisst es…
- «Es gab eine Belohnung für jedes gewaschene Kind» oder «Es gab eine Belohnung für jedes gewaschenes Kind»?
- «Sie erhalten Rabatt pro gekauftem Ticket» oder «Sie erhalten Rabatt pro gekauftes Ticket»?
Ich freue mich auf aufklärende Kommentare – und ich gebe danach auch Bescheid, welche Variante mein persönliches Sprachgefühl ganz vehement verteidigt.
Update: @bamonamac lüftete mit einem Link zu canoo.net das Geheimnis des zweiten Satzes: Beide Varianten sind korrekt! Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass im täglichen Gebrauch die gewählte Variante besonders auch regional variert. Der erste Satz ist übrigens für alle klar, da gilt Variante 1.
Browser-ABC
Der Leu fragt, was denn in unserem Browser erscheint, wenn man in der Adresszeile mal das ABC durchklickt. Da ich grad 10 Minuten zum sinnlos verbraten habe, wollen wir doch mal schauen. Das dürfte spannend werden, da ich den Verlauf eigentlich nie lösche. Aaaalso…
A… Annubis Blog
Hey, sprainTV-Mützenträger! – klicke aber öfter auf den Apfelblog.
B… BravoBlog
Ein Projekt, das auf meinen Mist gewachsen ist. Freut mich, dass ihr immer noch mitmacht – klicke aber öfter auf Basic Thinking.
C… Campus Meteotest
Empfehlenswerte Tech-Runde für Webdeveloper rund um Bern – klicke gerne auch auf Clients from Hell.
D… Der Bund
Die Zeitung aus Bern, die gefälligst noch lange bleiben soll – klicke auch immer wieder auf den Englisch Blog.
E… EQ Images
News-Fotoagentur, die ich aus Recherche-Zwecken kürzlich besucht habe – meist klick ich da aber auf Exsila.
F… Facebook
Was wohl die Buddies in Übersee so treiben? – klicke aber oft auch auf Flickr.
G… Google
What else? – alternativ klicke ich auf den Blog von Gabaglio.
H… henusodeblog
Immer wieder mal lesenswert, was der Bugsierer hier so schreibt – und sonst schau ich beim Heiniger rein.
I… Intranet – sorry, kein Link :)
Wo Geheimprojekte diskutiert werden – und die Bilder dazu klick ich mir bei iStockPhoto.
J… Joker
.com-Domainregistrierung aus der Schweiz – und sonst halt JQuery.
K… Kottke
Ur-Blogger und der einzige US-Blog, den ich regelmässig besuche – oder ich klicke auf die Karrierebibel.
L… Facebook Login
Du schon wieder? … klicke aber gerne auch mal auf Lumau!
M… Gmail
Drehscheibe des Lebens, oder so ähnlich – oder ich besuche den Marcel Widmer.
N… Netzwertig
Wo ich meine Portion Web-Technews hole – alternativ auch gleich beim Schwesterblog Neuerdings.
O… OutNow
Ob es sich bei dem Film wohl lohnt, ins Kino zu gehen? – der Openair Guide wird aber auch schon wieder aktuell.
P… Planet Blogug
RSS-Feeds mag ich nicht, Aggregatoren aber schon – klicke aber auch mal auf Geheimnisse bei Post Secret.
Q… qxm – esse est percipi
Interessanter Blog eines Grafikers und Hobbykochs aus Deutschland – und was gibts sonst schon mit Q?
R… Richbugger
Keine Ahnung mehr, was das ist. Sieht aber spannend aus, sollte mal wieder vorbeischauen – oder ich guck bei Roli rein, biggest sprainTV fan of all times!
S… ehm, me and myself
Willkommen! – oder sonst gleich der Schtift.
T… Ticketpark
Seit 9 Jahren online und immer wieder mal für Wirbel gut :) – der TratschBlog ist leider schon fast tot.
U… Unix Timestamp
Immer wieder mal praktisch bei Code schreiben – ab und zu leider auch zur UBS zum Rechnungen zu bezahlen.
V… Vivia aka bucki
Sympathischer «Das-ist-mein-Leben»-Blog – oder aktuell natürlich ab nach Vancouver!
W… Website Marketing
Wo Shibby und Co. ihre Meinung zu Webthemen preisgeben – oder ich klick mich zu Wilmaa um Olympia zu schauen.
X… Xing
Damit ich auf dem Laufenden bleibe, wer wo von Job zu Job hüpft – oder ich mach bei xyx grosse Dinge klein.
Y… YouTube
Unumgänglich, halt – falls nicht einer dumm parkiert hat.
Z… Zitig.ch
Eine Art Digg der Schweiz. Bei Gelegenheit will ich mal rausfinden, wer und was genau dahinter steckt. Alternativen? Nicht wirklich…
Zum jetzigen Zeitpunkt auch schon dabei: Das Chnübli und Off The Record. Und bei dir? Hast sicher ein paar freie Minuten schon uninteressanter verbracht, also hü!
«Goals. Tickets. Trams. Haare.»
Die vier Dinge, die mich momentan beschäftigt halten weshalb es auf diesem Blog zur Zeit etwas ruhiger zu und her geht als auch schon. Alles zu seiner Zeit, dann werd ich auch verraten, woran wir momentan arbeiten.
«I trust you will behave better from now on»
Spamkommentar in diesem Blog. Ich werd mir Mühe geben.
Swisscom: Der Support wirds schon richten…
Leser meines Twitter-Feeds haben es möglicherweise schon mitbekommen: Ich habe in den letzten Wochen öfters mal mit dem Swisscom-Kundendienst telefoniert. Eines muss dabei gesagt werden: Der Swisscom Support ist absolut top, richtiggende bildagenturfotomässig! Aber bei der Erstumsetzung happert es extrem, wie meine Odyssee zeigt.
Angefangen hat alles damit, dass wir uns beim Einzug in die neue Wohnung für das Paket Casa Trio entschieden haben. Dabei inbegriffen ist Internet, Telefon inkl. Gesprächen aufs Festnetz und Swisscom TV, das mich in der Benutzerführung einfach mehr überzeugte als das Cablecom-Angebot.
Etappe 1: Die Bestellung
Trio Casa kann man nicht online bestellen, also ging ich vorbei im Swisscom Shop im Bahnhof Bern. Ich wurde vom Lehrling bedient, der sich zwar alle Mühe gab, aber wahrscheinlich nicht alles ganz im Griff hatte, wie sich später herausstellte.
Etappe 2: Juhu, das Paket ist da!
Nach wenigen Tagen erhielt ich ein grosses Paket der Swisscom mit aller notwendigen Hardware dabei. Freudig machte ich mich ans Auspacken der Geräte und wollte diese installieren. Doch o weh… das Netzteil zum Router fehlte. Keine Ahnung, wie dies in einer eingeschweissten Packung einfach nicht vorhanden sein kann.
Also zurück in den Shop, wo mir problemlos ein neues Netzteil ausgehändigt wird.
Etappe 3: Anschluss aufschalten
Leider nützen die besten Kabel nichts, solange der Anschluss inaktiv ist. Nach etwa einer Woche rufe ich daher dem Support an und frage, wann der unser Telefon aufgeschaltet wird. Da müsse ich zuerst den Elektriker haben, heisst es. Aber warum denn, unser Vormieter hatte ja auch einen Telefonanschluss? Ach wirklich, wie der denn geheissen habe? Suter, ich habe ja bei der Bestellung noch lange dessen frühere Nummer ausfindig machen müssen. Aber die Nummer nützt anscheinend nichts, die Swisscom will den Namen.
Kurz darauf ruft mich der Support wieder an, die Leitung laufe jetzt.
Etappe 4: Fernsehen in High Definition!
Ja, gemäss Swisscom-Website ist an unserer Adresse HD-TV verfügbar und darauf freute ich mich besonders. Gemäss Anleitung dauerts aber etwa eine Woche, bis diese Sender aufgeschaltet werden. Kein Problem, dann warten wir eine Woche. Oder zwei. Oder drei. Ein erstes Telefon beim Support verläuft in «warten Sie noch ein paar Tage ab». Ein zweiter Anruf wird aber ernst genommen. Nicht lange darauf werde ich von einem Techniker zurückgerufen. Die Werte der Leitungen seien ok, es gebe keinen Grund die HD-Sender nicht aufzuschalten. Er habe dies nun gemacht, ich solle Router und TV-Box neustarten.
Gesagt, getan. Die HD-Sender erscheinen problemlos.
Etappe 5: Die Rechnung
111 Franken im Monat kostet das Casa Trio plus ein bisschen Filme mieten und Gesprächskosten. Also staunte ich nicht schlecht als die erste Rechnung reinflatterte und auf über 300 Franken lautete. Der Sündenbock war rasch gefunden: Die Geräte zur kabellosen Verbindung der TV-Box mit dem Router wird mit 199 Franken verbucht. Dummerweise wurde mir bei der Bestellung im Swisscom-Shop aber gesagt, dass diese kostenlos inbegriffen seien. Also wieder beim Support anrufen. Das Gespräch dauert etwa 30 Sekunden:
«Na gut, wenn man Ihnen gesagt hat, das sei kostenlos werden wir dies von der Rechnung streichen und Ihnen diese nochmals zukommen lassen.»
Fazit: Der Support der Swisscom funktioniert wirklich tadellos. Aber warum es nie im ersten Anlauf klappt ist mir ein grosses Rätsel. Ist es wirklich so schwierig, die Dinge von Anfang an korrekt zu handhaben?
Wenn die Cablecom klingelt
Ich hab soeben Besuch von einem Cablecom-Vertreter bekommen. Das lief sinngemäss etwa so ab:
- Er: Guten Tag, wir haben eine Verbesserung des Angebots im Ostring vorgenommen und möchten Ihre Kundendaten aufnehmen, damit Sie davon profitieren können.
- Ich: Ehm… Kundendaten wovon? Von wem sind sie?
- Von der Cablecom.
- Ah, ich beziehe aber nichts bei der Cablecom. Habe Telefon, Internet und TV über die Swisscom.
- Das Angebot wird jetzt eben günstiger und dafür brauchen wir ihre Kundendaten.
- Ich bin aber gar nicht Kunde bei Ihnen. Und wenn ich es wäre, hätte sie ja meine Kundendaten.
- Doch sind Sie, das ist im Mietzins inbegriffen und Sie können nun von der Vergünstigung profitieren.
- Ach Quatsch. Ich hab kein Interesse.
- Doch, schauen Sie! Sie bezahlen jetzt … etwa 140 Franken (stimmt nicht, aber egal) und können neu nur noch 79 Franken bezahlen. Dabei ist die Digital-Box inbegriffen.
- Und wieso sollte ich der Cablecom etwas bezahlen wenn ich schon der Swisscom bezahle?
- Nein, Sie können profitieren vom tieferen Preis.
- Das ist doch Quatsch, ich hab kein Interesse.
- Kein Interesse? Na, dann können Sie halt nicht sparen.
Riesenfrechheit. Und ich bin überzeugt, dass viele Leute gar nicht genau wissen, worum es geht, einfach ihre Daten angeben und dann Rechnungen ins Haus zu flattern beginnen. Passt auf!
sprainTV, der Webfonds und das Drumherum
Läck, da geht man mal einen Tag mit ein paar Amis in den Schnee und bekommt gar nicht mit, dass man im da durch die ganze Blogszene durchgeknatscht wird.
Der Marcel, der Leu und auch der Tinu äusserten ihre Meinung dazu, dass der sprainTV-Webfonds nicht wie geplant an ein Projekt ausbezahlt werden konnte und ich den Zuschauern dafür ein bisschen auf die Finger geklopf habe.
Amüsant…
Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich über diese Wogen sehr erstaunt bin, es aber auch ziemlich amüsant finde. Vor allem, wenn der Tinu in seinem Kommentar schreibt, dass die Sendung bei ihm einen «säuerliche Mischung» hinterlassen habe, die er «nicht häufiger goutieren» möchte. Als Betreiber eines staatlich lizenzierten Fernsehens, welches von Gebührengeldern finanziert wird, werde ich mir das natürlich hinter die Ohren schreiben ;-)
Naiv? Überschätzt?
War es denn naiv oder pure Selbstüberschätzung, den Webfonds zu starten? Ich denke nicht. Ich weiss, dass gute Ideen vorhanden sind. Denn seit ich !flabs und sprainTV mache sind viele Leute mit vielen guten Ideen auf mich zugekommen. Darunter hats ganz grosse Dinge, aber auch viele kleine. Effektiv in Angriff genommen werden aber nur wenige dieser Projekte.
Mit dem Webfonds wollte ich versuchen, den einen oder anderen hinter dem Busch vorzulocken. Und ich denke, auch wenn sich während der Ausschreibunsgfrist niemand gemeldet hat, ist dies gelungen. Denn im Nachhinein habe ich nun mehrere Rückmeldungen von Leuten bekommen, die ein geeignetes Projekt gehabt und den Webfonds auch sinnvoll hätten einsetzen können. Doch weshalb haben sich diese Leute nicht gemeldet? Die meisten, weil sie nicht an Ihre Idee glaubten. Dass sich niemand auf den Webfonds gemeldet hat, zeigt doch gerade, dass Potential vorhanden wäre, wenn man die vorhandenen Ideen bloss umsetzen würde! Denn anscheinend getrauen sich ja viel zu wenige, dies zu tun. Das bietet eine neue Chance für jeden Einzelnen von uns, der Erste zu sein, ders wirklich macht. Wenn du’s machst, wird man dir vorwerfen, du seist jetzt aber ein bisschen sehr selbstsicher oder ob du zu viel Zeit hättest. So what? Dafür steht deine Idee in Wirklichkeit und nicht nur in deinem Kopf.
Machs einfach und nimms locker.
Der Leu meint: «Wer ist denn nun genau die Zielgruppe von SprainTV?» und «Wir sollten uns immer wieder überlegen wie eigentlich aussenstehende solche Aktionen wahrnehmen.» Ich sage dazu: Stimmt, aber nur begrenzt. Warum?
Als Grundlage: sprainTV hat ganz ohne Plan begonnen. Für die erste Folge nahm ich meine Webcam und legte einfach einmal los. Überrascht vom positiven Feedback machte ich weiter und nutzte die Sendung als Plattform für Experimente. Was würde geschehen, wenn ich ein Casting zum Twitterstar ausrufen würde? Was würde geschehen, wenn ich versuchen würde, einen Sponsor zu finden und wie würden die Zuschauer reagieren? Was passiert, wenn ich einen auf ganz breitbeinig mache und Fansets verkaufe?
Hätte ich mir immer alle Waswärewenns durchgedacht, sprainTV hätte keine zehn Sendungen lang gelebt. Denn den Aufwand dafür wäre gar nicht dringelegen. Also habe ich einfach gemacht und geschaut, was geschieht. Immer mit dem Riskio, dass es floppt. Aber es gab ja nichts zu verlieren.
Der Webfonds ist gefloppt, das kann man so sagen. Ist das schlimm? Nein, höchstens schade. Aber was solls, abhaken und das nächste Projekt in Angriff nehmen. Wir müssen nicht immer alles so ernst nehmen, was wir da im Web so treiben – schon gar nicht in unserer kleinen Blog- und Twitterwelt. Ich konzentriere mich lieber auf das, was klappt und was Spass macht. Und schaue gerne zu, wie sich dem Leu sein Newsletter entwickeln wird und wann der Worni doch noch seine erste Solo-CD macht. Vielleicht lässt sich daraus ja etwas für eigene Projekte ableiten?
Öfters etwas Neues
Übrigens, was würde wohl geschehen, wenn ich sprainTV einfach abschalten würde? Kein Waswärewenn, wir werdens herausfinden. Nächsten Donnerstag wird die vorläufig letzte Folge von sprainTV erscheinen. Der Entscheid fiel vor 10 Tagen und hat nichts mit der aktuellen Diskussion oder mit dem Scheitern des Webfonds zu tun. Es geht auch nicht darum, dass es keine Sponsoren mehr gegeben hätte. Entsprechende Verhandlungen wurden nämlich von meiner Seite her abgebrochen. Der Grund liegt vielmehr darin, dass wir bei !flabs andere spannende Projekte am Laufen haben, mit welchen ich mich mehr beschäftigen will. Ich hoffe, dass wir im Verlauf des Jahres viel Spannendes davon enthüllen können.
Es gibt also ab Februar einen freien Sendeplatz im Web. Viele Leute haben mir in den letzten Monaten gesagt, dass sie auch mal eine WebShow machen möchten. Ich hoffe, jemand macht dies wahr und ich kann möglichst bald selbst einschalten und zuschauen, donnerstags kurz nach Mittag. Go for it!

