«Rock Dust Light Star»

So lautet der Titel des neuen Albums von Jamiroquai, das im November erscheinen wird. ich bin gespannt und skeptisch zugleich. Der erste Teaser des Songs «White Knuckle Ride» verspricht ähnlichen Sound wie auf den letzten beiden Alben. Die waren doch ganz in Ordnung, wenn auch nie in der Nähe von beispielsweise «Travelling Without Moving». Der Titelsong hingegen ist eher nicht so berauschend. Wir werden sehen…

«At the present time, it is not possible for us to make any reimbursements for the Prince concert of 23 July 2010 that was annulled.»

Das Desaster rund um das nicht stattgefundene Prince-Konzert nimmt kein Ende. Immerhin gibt es nun endlich eine offizielle Mitteilung vom Ticketverkäufer Resaplus, die aber die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Vorläufig keine Rückzahlungen, da der Veranstalter Daniel S. Quarcopoome das bereits erhaltene Geld nicht rausrückt. Die Sache dürfte ein interessantes rechtliches Nachspiel erhalten.

Kleines Trostpflaster: Rückzahlungen für das erste Datum sollten bald eintreffen, zu den entsprechend Betroffenen gehöre auch ich.

Prince im Stade de Genève: Laufend aktualisierte Infos rund ums Fiasko des nicht stattfindenden Prince-Konzerts

Ursprünglicher Artikel, Mittwoch, 21. Juli 2010, 08:00 Uhr:
«Die Betreiber des Stade de Genève haben bislang noch keinerlei Zusagen für die Miete des Stadions erhalten.» hiess es am Dienstag Abend in den Medien.

Womit das Prince-Konzert in Genf wohl auch am kommenden Freitag nicht stattfinden wird.

Nicht nur das Stadion steht nicht bereit, es wird ausserdem gemeldet:
«Die Organisatoren hatten angekündigt, mit der SBB einen Extrazug auszuhandeln. “Bis heute haben wir dafür keine formelle Anfrage erhalten”, sagte SBB-Sprecher Jean-Louis Scherz.» (Quelle)

Ein unglaublich trauriges Kapitel in der Geschichte der Schweizer Konzertorganisationen mit einem absolut unfähigen Veranstalter und vielen enttäuschten Fans.

Darin involviert sind dubiose Geschäftsleute wie Daniel Sackey Quarcoopome als Promoter, dessen Scent Air AG sich in Liquidation befindet. Die Veranstalterin des Konzerts, die Creative Stream GmbH (gemäss Medienmitteilung auf dem Account der New Events Productions SA – noch eine involvierte Firma, die aber gemäss Geschäftsführer Fréderic Hohl «nichts mehr mit dieser Geschichte zu tun zu hat») hat mitten in den Wirren rund um diesen Event den Namen geändert in Larger Than Live GmbH. Der neue Geschäftsführer heisst nun ebenfalls Daniel S. Quarcoopome. Besitzerin der neuen GmbH ist die Larger Than Live Limited mit Sitz auf den Marshallinseln, also steuergünstig. Der Mann, den man im Internet nirgendwo findet, bringt somit eine weitere Firma ohne Website ins Spiel. Der frühere Hauptinhaber Beau A. Ronald, der auch sehr umtriebig ist und in 17 Verwaltungsräten sitzt, ist anscheinend nicht mehr mit dabei.

Noch ein Detail: Bei der ersten Verschiebung des Konzerts war eine E-Mail-Adresse mit der Endung @quarcoopome.com im Umlauf. Eine Whois-Abfrage dieser Domain lautet auf Rolf Kueng von der IFIT Institute For Innovative Trading AG – auch hier also nur weitere Verwirrung und keinerlei Transparenz.

Ich bin immer noch der Meinung, dass dieses Debakel von Beginn weg eingeplant wurde. Es war ein Spiel, ein Risiko, mit nur zwei Optionen: Ein sehr rasch ausverkauftes Stadion und Gewinn oder die Absage bei etwas schleppenderem Verkauf. Vielleicht hätten zur Erreichung des Ziels die Dienste der eigenen Scent Air AG in Kauf genommen werden sollen, deren Zweck lautete: «Beratung sowie Vertrieb und Service bezüglich aller Produkte zur Steigerung der Effizienz von Marketingleistungen». Aber dazu hätte man ja erst mal Marketing betreiben sollen.

Die grosse Frage, die nun bleibt ist, ob Prince je von seinen Terminen in Genf gewusst hat oder ob auch das nur Bluff blieb… Leute, die Zugriff auf die Facebook-Updates seiner Background-Sängerin haben behaupten, diese sei unterwegs nach Genf und schreibe
Immerhin: Shelby J, Backgroundsängerin von Prince, wusste offenbar von dem geplanten Gig und schrieb auf Facebook: «Next stop on this NPG Funk train….Geneva!!!!». Vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer?

Update, 9:50 Uhr: Auch das Stade de Genève meldet nun offiziell die Absage: «LE CONCERT DE PRINCE PREVU LE 23 JUILLET 2010 N’AURA PAS LIEU !»

Update, 13:30 Uhr: Lustigerweise ist man sich nun auch bei Stade de Genève nicht mehr ganz sicher und beruft sich auf die Medienberichte: «D’après les médias du jour, le concert prévu le 23 juillet n’aura pas lieu !». Wenn die es nicht definitiv wissen, wer dann??

Update, 13:45 Uhr: Achtung, reine Hypothese von mir: Was, wenn der “Veranstalter” den ganzen Anlass nur vorgetäuscht hat um Ticketeinnahmen zu ergaunern und dann abzutauchen? Was man dazu wissen müsste ist, ob denn Resaplus/Eventim bereits Einnahmen an den Veranstalter weitergeleitet haben oder nicht.

Update,: 14:40 Uhr: Nun hat auch Gav, Besitzer der Fanpage MoQuake.com, das Konzert als definitiv abgesagt gemeldet und mehr Infos für später versprochen. «The concert is 100% off – I’ll post more later but tied up right now.» Von Seiten Veranstalter oder Ticketverkäufer gibts aber immer noch keine offizielle Absage.

Update, 15:35 Uhr: Der Artikel oben wurde mit einem Detail zur ebenfalls in der Geschichte erscheinenden New Events Productions SA ergänzt.

Update, 15:40 Uhr: Gemäss verschiedenen Meldungen bestätigt Résaplus auf telefonische Anfrage nun die Absage des Events für diesen Freitag, hält die Option aber noch offen, dass es ein neues Ersatzdatum geben wird. Noch gibts keine offizielle Stellungnahme auf der Website oder anderswo.

Update, 16:20 Uhr: Es wird nicht einfacher… Resaplus dementiert scheinbar telefonisch in Einzelfällen die Absage wieder und vertröstet auf morgen für mehr Infos.

Update, 16:30 Uhr: Gav von MoQuake.com, der der Crew von Prince angeblich nahe ist, berichtet: «It seems that there’s been a dispute between the two promoters and, as a result, the venue was not secured. This has left the gear almost in Geneva, Prince with nowhere to play, five days of downtime, and a whole heap of pissed off and out of pocket fans – not good. As Mister T said, P[rince] didn’t have anything to do with the cancellation.»

Frei übersetzt: Es gab Krach zwischen den zwei Veranstaltern (mein Tipp: Quarcoopome und Beau A. Roland?), worauf sich niemand um die Reservation des Stadions kümmerte. Das Bühnenmaterial sei beinahe in Genf angekommen gewesen, Prince und seine Crew hingen dann fünf Tage grundlos ohne Konzert herum. Prince selbst habe mit den Absagen nichts zu tun gehabt, sei aber verärgert über die Vorfälle.

Update, 17:10 Uhr: Nun hat Claude Baumann von B4 communication, gemäss Tribune de Genève verantwortliche Kommunikationsfirma, in einer E-Mail an einen Fan mitgeteilt, dass das Konzert vorläufig verschoben sei: «Sorry, the promoter is postponing the show to further notice. More information should be released later. Best regards». – Ob der ganze Ablauf rund um das Konzert die gewünschte Werbung für die entsprechende Kommunikationsfirma ist, sei dahingestellt.

Update, 17:25 Uhr: Es sind nun etwa 24 Stunden seit den ersten Medienberichten darüber, dass auch dieser neue Konzerttermin ins Wasser fallen wird. Und noch immer gibt es kein offizielles Statement dazu. Weder von den Veranstaltern, noch von den Ticketverkäufern und auch nicht vom Prince-Management. Ein Beispiel schlechtester Kommunikation sondergleichen! Nicht zu vergessen: Es geht hier nicht bloss um Tickets, sondern viele Fans wollten von weit anreisen und buchten Züge, Flüge und Hotels – alles Kosten, die niemand ersetzen wird. Da sollte man zumindest eine faire Kommunikation erwarten können.

Update, 22. Juli, 08:15 Uhr: Immer noch keine offiziellen Meldungen. Die Hinweise verdichten sich, dass sich Quarcoopome zumindest verspekuliert, im Extremfall auf betrügerische Aktivitäten aus ist. Die Band von Prince sei zur Zeit in Paris. Dass das Konzert nicht stattfinden wird ist schon mal klar, alle anderen Abklärungen in diesem blamablen Fall dürften einige Zeit in Anspruch nehmen. Eine Frage, die weiterhin offen bleibt ist, ob die Ticketbesitzer denn effektiv ihr Geld zurückerhalten werden oder ob dieses vielleicht schon auf den Marshallinseln liegt…

Update, 22. Juli, 08:40 Uhr: Interessantes Detail: Die SBB hat ja nie eine formelle Bestellung für einen Extrazug erhalten (siehe ganz oben im Text). Trotzdem gibt es eine entsprechende Railaway-Seite. Die Veranstalter des Konzerts müssen also sehr überzeugend gewirkt haben, wenn das Stadion, die SBB und das Prince-Management alle auf den Gig vorbereitet waren, obwohl keine offiziellen Bestellung geschweige den Geldüberweisungen stattfanden. Oder wird in diesem Business immer so blauäugig auch mit unbekannten Neulingen auf Vertrauensbasis gearbeitet?

Update, 22. Juli 09:10 Uhr: Während die Facebook-Seite zum Event bisher von einer Privatperson unter dem Namen N.R. (Name bekannt) betrieben wurde, gehört diese nun der Resaplus. N.R. dürfte zu einem der Leidtragenden der Geschichte geworden sein, der den Kopf hinhalten musste für verärgerte Fans. Verständlich, dass unschuldige Einzelpersonen in dieser Situation nicht im Rampenlicht stehen wollen. Umso mehr wird es Zeit, dass Resaplus nun bald auch ein offizielles Statement abgibt.

Update, 22. Juli 09:30 Uhr: Resaplus gibt telefonisch immer noch die Auskunft: «Wir wissen nicht, ob das Konzert abgesagt ist. Rufen Sie heute Nachmittag nochmals an».

Update, 22. Juli 10:30 Uhr: Endlich hat Resaplus zumindest eine der zwei grossen Ticketbewerbungen auf der Startseite ihrer Website entfernt.

Update, 22. Juli 11:30 Uhr: Aktuelle telefonische Resaplus-Aussagen: Kein Konzert morgen – was für eine Überraschung! Aber noch keine Meldungen, was dies für gekaufte Tickets bedeutet.

Update, 22. Juli 11:55 Uhr: Prince ist aus der Datenbank bei Resaplus verschwunden! Wurde auch langsam Zeit… Endlich kommt Bewegung in die Sache bei Resaplus. Ob wir über den Mittag mit einem offiziellen Statement rechnen dürfen?

Update, 22. Juli 12:30 Uhr: Endlich eine offizielle Mitteilung der Larger Than Live GmbH von Daniel S. Quarcoopome – aber eine mit unglaublichem Inhalt: Das Konzert gilt nicht als abgesagt sondern als auf unbekannten Termin verschoben! Tickets behalten ihre Gültigkeit. Weiterhin keine offiziellen Mitteilungen betreffend Rückerstattung von Tickets.

Update, 22. Juli 14:40 Uhr: Neue Meldung von Gav, dem Typ aus dem erweiterten Prince-Umfeld: «There’s a statement coming from Prince’s organisation – give them a few more hours.» Danke an Pierre aus den Kommentaren für den Hinweis! Mal schauen, was der Prince selbst zum Thema meint.

Update, 22. Juli 16:10 Uhr: Endlich ein offizielles Statement von Resaplus, um 16:40 Uhr bei mir auch per E-Mail eingetroffen. Allerdings kein Wort über Rückerstattungen oder anderweitige Informationen, die den Kunden weiterhelfen würden, sondern hauptsächlich eine Abweisung der Schuld und die Äusserung, bestürzt zu sein über die langsame Kommunikation. In sich definitiv auch wieder keine gute Werbung für die eigene Firma. Der Kunde scheint nicht im Mittelpunkt zu stehen.

«De source officielle, le concert prévu vendredi 23 juillet à Genève n’aura pas lieu.
Des informations complémentaires devraient nous être transmises par l’organisateur dans les prochaines heures.
Nous vous les communiquerons dès réception.

Nous sommes navrés de cette communication tardive.
Nous ne sommes pas les organisateurs, mais un prestataire de services engagé par l’organisateur.
Notre mandataire est totalement responsable de son organisation et de sa communication.

From official source, the Prince concert this friday in Geneva will not take place.
Further informations should be sent to us by the organizer in the coming hours.
We will communicate them to you as soon as we receive them.»

Update, 22. Juli 17:00 Uhr: So Leute, ich steig jetzt mal in meine Little Red Corvette und bin im langen Wochenende mit The Most Beautiful Girl in the World. Ich lasse den Prince den Prince sein und hoffe, dass es nicht zuviel Purple Rain und irgendwie doch noch eine Art Happy-End geben wird in dieser Controversy. Das Beste, was wir daraus machen können ist, etwas für unser eigenes Geschäftsleben zu lernen: Offenheit, Kundenfreundlichkeit und vielleicht hie und da zweimal hinschauen, mit wem man ins Geschäft kommen will – Money Don’t Matter 2 Night und auch sonst nicht immer. In diesem Sinne… Kiss!

Update, 10. August: 20 Minuten hats nun auch noch gemerkt.

Olympisches Open-Air

Idee: So wie es alle vier Jahr olympische Spiele gibt, könnte man doch auch alle paar Jahre ein olympisches Open-Air veranstalten. Ein Riesenevent, der zwei Wochen dauert und an welchem jeweils alle aktuellen Stars und Bands spielen. Qualifzieren kann man sich via Charts-Platzierungen. Der Veranstaltungsort wechselt jedes Mal. Möglicherweise sogar mit Wertungen in diversen Kategorien und entsprechenden Medaillenvergaben.

Gurtensplitter

Dank den Jungs von StudiSurf konnten ich gestern auch noch ein paar Stunden am Gurtenfestival vorbeischauen. Merci!

Warum… liess man eigentlich The Kooks auf der Hautbühne spielen anstelle der Stereophonics? Denn Erstere haben mich wie bereits 2006 nicht wirklich überzeugt und der Funke sprang nie auf die grosse Masse der Zuschauer über. Die Stereophonics hingegen rockten ziemlich ab, vor der Zeltbühne wurde es sehr eng.

Gibt es eigentlich… keine Plattform, auf welcher man zentral Reviews zu Konzerten abgeben oder nachlesen könnte? Mich würde im Moment auch interessieren, wie denn der Gig von Jamiroquai in Locarno angekommen ist. Und was andere von Buddy Guy in Montreux oder eben aktuell vom Gurtenfestival hielten.

Und last but not least… Steff La Cheffe, die heuer auch auf dem Gurten war, hat nun doch noch einen Song, der auch mir gefällt.

Blues mit Leidenschaft: Buddy Guy in Montreux

Es ist ja nicht gerade so, dass ich ein Blues-Kenner wäre, der jeden tollen Gitarrist und jedes Riff kennt. Aber als wir vor etwa einem Jahr in Chicago zweimal Buddy Guy’s Legends Club besucht haben, bin ich schon ein bisschen auf den Geschmack gekommen. Obs am Ambiente in Chicago lag oder ob der Blues auch in der Heimat zu überzeugen mag?

Um dies herauszfinden nahem wir den Weg ans Jazzfestival Montreux unter die Beine um Buddy Guy persönlich zu erleben. Und wir wurden nicht enttäuscht.

Buddy Guy auf dem Weg zu seinem Bad in der Menge

Mit viel Lebensfreude, viel Schalk und einer beeindruckenden Mischung zwischen sanften und lauten Tönen schmiss uns Buddy den Blues 80 Minuten lang um die Ohren. 80 Minuten, die vergingen wir im Flug.

Mit einer Leichtigkeit, dass es nach einem Kinderspiel aussieht, legte er seine Soli in die Saiten. Nicht nur seine eigenen Stücke gab er zum Besten, auch eine tolle Version von «I just wanna make love to you» gabs zu hören, ein Jimmy-Hendrix-Intermezzo und eine augenzwinkernde Imitation von Eric Clapton. Auf Augenhöhe mit dem Publikum blieb er stets, reagierte auf Zurufe und genoss ein minutenlanges Gastspiel mitten in den Zuschauern. «I wish I could play all night long», meinte der 74-Jährige mehrmals. Wir wünschten es uns auch, verging die Zeit doch viel zu schnell.

Anschliessend spielte noch Joe Bonamassa. Ich hörte seinen Namen an diesem Abend zum ersten Mal, doch den echten Blues-Kennern wird er ein Begriff sein. Mit 12 Jahren spielte er bereits mit B.B. King zusammen und steht nun regelmässig an der Spitze der Blues-Billboard-Charts.

Ganz in Gold: Joe Bonamassa

Auf uns wirkte er wie eine Mischung zwischen Macaulay Culkin und einem Bösewicht aus einem James-Bond-Film. Ziemlich arrogant wirkten seine Posen und sein von goldfarbener Anzug.

Doch es rockt, die Gitarre kreischt… auch er beherrscht sein Instrument von A-Z. Doch uns geht der Atem aus. Es fehlt der Charme, den Buddy Guy versprüht und der irgendwie doch ein bisschen zum Blues gehört.

Am Seeufer lassen wir den Abend ausklingen bevors zurückgeht nach Bern. Mit der Erkenntnis, dass der Blues auch in der Schweiz funktionieren kann.

«Viele Konzertbesucher aus der Deutschschweiz und aus Frankreich hätten an einem Montag keine Möglichkeit mehr gehabt, nach der Show mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu reisen.»

Das ist ja wohl die dümmste Ausrede für eine Verschiebung eines Konzerts! Ich hab mich sehr auf das Gastspiel von Prince in Genf gefreut, leider bin ich am neuen Datum nicht in der Lage dabei zu sein.

Ich vermute folgendes: Der Veranstalter Creative Stream (ohne Website, dafür mit einem Geschäftsführer der in 17(!) Verwaltungsräten sitzt) hat sich an der ganzen Sache übernommen und konnte zudem weniger Tickets als erhofft verkaufen. Deshalb braucht er neu ein Datum an einem Wochenende und auch mehr Zeit – beides Faktoren, damit mehr Besucher ans Konzert kommen. Die Dummen sind die, die sofort nach Ankündigung entsprechende Pläne gemacht haben und jetzt das Konzert nicht besuchen können.

Solche Geschäftspraktiken machen mich hässig.

Update: Sagt ichs doch, viel zu wenig Tickets verkauft. Nur 8’000 der etwa 25’000 Plätze. Mit einem echten Veranstalter hätte man eben auch Werbung gemacht und das Ding gefüllt.

Update, 13. Juli, 08:45 Uhr: De Event ist von Resaplus und Eventim verschwunden. Wetten, das Konzert wird komplett abgesagt?

«The Internet’s completely over»

… sagt Prince. Meints Ernst und vertreibt seine neuste CD nur über Printmedien. Ich freu mich trotzdem aufs Konzert :) bin enttäuscht, weil das Konzert auf einen Termin verschoben wurde, an welchem ich nicht hingehen kann :(

Wenn Lenny vorbeischaut

Ich habs zwar bereits auf Facebook gepostet, aber ich finds ziemlich cool, darum hier nochmals…

Lenny Kravitz war diesen Monat in New Orleans und spielte spontan mit einem Chor mit, der in einem Park gerade seinen Hit «Fly Away» zum Besten gab. Mathieu Bitton, der mit dabei war und das Video drehte erzählt die Geschichte wie folgt:

Lenny, Sidney Torres and I were sitting on the balcony at Muriel’s restaurant in Jackson Square, New Orleans when a friend of ours suddenly hear a band playing “Fly Away” across the park. I looked at Lenny and said “dude, let’s have you crash their gig and play with them.” Sidney ran out ahead of us and I grabbed the camera (never leave the hotel without it) and LK and I ran out to where the VOP choir was playing a few blocks away.

When we arrived, the kids in the choir lost their minds. It went on for about 15 minutes, but as always, I wanted to capture the best of it in this 5:23 minute video. Mike Smeaton who sang and played lead guitar was so cool, I couldn’t believe it. Never lost his cool. This was an incredible moment that will remind people why New Orleans is the greatest place for art in America right now.

Und hier ist es also, das Video, das einen relaxten, coolen Lenny Kravitz zeigt, der sich nicht scheut, ein paar Kiddies eine grosse Freude zu machen:

Sehr sympathisch, wie ich finde!

Divine – ein ZüriWest-Remix

Kurz und schmerzlos: Für die Remix-Sammlung von ZüriWest hatte ich auch mal Grund ein bitzeli mit GarageBand rumzubasteln.


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