500’000 Zuschauer sehen @sprain
Ok, zugegeben, die 500’000 Zuschauer beziehen sich nicht auf sprainTV – aber wer weiss, was sich daran ändern lässt, wenn man mal bei den Grossen abschauen geht? :)
So führte der Weg den @dominicvn, das @vennermeitschi, die Nichttwitterin und mich heute in den Leutschenbach zum Schweizer Fernsehen ins Sportpanorama. Schliesslich gilt es spontane Schnapsideen ab und zu auch umzusetzen, und Tickets gibts ja gratis, wenn man rechtzeitig online vorbeischaut.
Gespannt waren wir schon ein bisschen, wie es denn hinter den Kulissen des TV so zu und her gehen würde. Empfangen wurden wir mit den 126 bunt gemischten anderen Gästen zum Apero, noch nichts ahnend, was der orange Kleber auf dem Badge, den wir erhielten, bedeuten würde. Dann gings schon bald los mit dem Warm-Up. In peinlicher Manier und mit Witzen vom Stammtisch sollte etwas Stimmung gemacht werden – beim Grossteil des Publikums zeigte es aber offenbar Wirkung. Interessanter wurde es bei den organisatorischen Dingen: 10 Sekunden vor Ablauf eines Beitrags wird dies angezeigt, dann folgt der Moment zum Applaudieren. Natürlich dürften wir jederzeit applaudieren oder es unterlassen – doch das SF kennt die Schweizer gut genug um zu wissen, dass sowieso jeder brav den Handzeichen Folge leistet. Überrascht waren wir dann, dass Handtaschen und Handys problemlos ins Studio mitgenommen werden konnten, nur ganz abschalten solle man diese doch bitte. Kontrolle gabs jedoch keine.
Wer sitzt denn wo im Studio? Da kam die Überraschung: Oranger Kleber auf dem Badge heisst erste Reihe! Böse Blicke unserer Frauen treffen @dominicvn und mich – doch wir fühlen uns unschuldig, schliesslich waren es ja nicht wir, die sich makeup-mässig besonders kameratauglich gemacht hatten :)
Einmal auf unseren Plätzen kam dann auch schon Matthias Hüppi zur kurzen Begrüssung rein, dann gings auch schon los. Die Sendung war erfrischend witzig und es war durchaus spannend zu sehen, wie die insgesamt 11 Personen im Studio die einzelnen Einstellungen abspulten. Die einzelnen Positionen des Moderators sind vorbestimmt und tragen allesamt Namen von ehemaligen Olympiastädten. «Noch 30 Sekunden, dann Moskau», heisst es vom Regisseur, Hüppi macht sich bereit, ein Handzeichen von der Regie und weiter gehts mit der Livemoderation.
64 Minuten dauert die Sendung, 130 Zuschauer sind im Studio, etwa gleich viele Leute sind an der Produktion auf irgendeiner Weise beteiligt. Studiogast Marco Büchel, Dritter am Lauberhorn, sorgt für die Lacher – vor allem im Kontrast mit dem per Video eingespielten und nicht gerade emotionsgeladenen Lauberhorn-Sieger Carlo Janka. Hatte zwar auch Lachpotential, aber eher unfreiwilliges :)
Nach der Sendung gibts nochmals ein Apero mit Pizza und Käseküchlein. Wer will kann sich noch ein Autogramm von Marco Büchel holen oder versuchen, ein paar Worte mit Matthias Hüppi zu wechseln. Gegen Rückgabe des Badges gibts ein SF Sport-Frottétüchlein, dann ist das Abenteuer Sportpanorama beendet.
Fazit: Durchaus eine lohnenswerte und interessante Sache, einmal hinter die Kulissen von SF zu schauen.
Nur eine Frage bleibt für mich offen: Warum ist dies eigentlich eine Live-Sendung?
Gefällt dir dieser Beitrag?
