[Only in USA]: Demolition Derby!
Wenn man eine Horde Helvetier eingeklemmt zwischen Berggipfeln und Seen, umgeben von Ziegen und Kühen eine Weile lang sich langweilen lässt, kommen so interessante Dinge wie Schwingen, Hornussen und Jodeln heraus.
Macht man dasselbe mit Amerikanern zwischen Feldern mit Mais und Soja ist das Ergebnis ein Demolition Derby. Und dabei haben nicht nur alle Hot-Dog-Stände Freude, auch der Recycling-Gedanke wird aufgenommen, wenn die alten Autos fein säuberlich kleingequetscht werden. Zum Zuschauen auf jeden Fall ein tolles Gaudi!
Einblick gefällig?
Demolition Derby @ Preble, IN from sprain on Vimeo.
Website-Adresse, mit oder ohne www?
Designer David Worni hat auf Twitter eine interessante Meinung vertreten, damit viel Zustimmung erhalten aber auch eine spannende Diskussion ausgelöst: Sollten Adressen von Websites heute noch mit www kommuniziert werden?
Fakt ist:
Das www am Anfang einer Webadresse ist technisch absolut unnötig. Anstatt http://www.google.com könnte es auch einfach http://google.com heissen – oder auch anders, wie z.B. bei http://mail.google.com.

Somit würde eigentlich nichts im Weg stehen, die www’s einfach abzuschaffen und nicht mehr zu kommunizieren. Oder etwa doch? Wir erstellen Websites meist mit dem Ziel, ein möglichst grosses Publikum zu erreichen. Aus diesem Grund gibt es aus meiner Sicht genügend Gründe, das www beizubehalten:
- Der Durchschnitts-User ist technisch überhaupt nicht bewandert. Viele Benutzer tippen eine Webadresse nicht mal in die Adresszeile des Browsers ein, sie benützen stattdessen das Suchfeld von Google! Weshalb? Weil sie nicht genau wissen, was sie da eigentlich tun “im Internet drin”. Das www in der Adresse gibt dem Benutzer wenigsten einen Tipp, was er damit anstellen könnte.
- Eigentlich ist es überraschend, dass wir überhaupt so oft eine E-Mail erhalten und Besucher auf unserer Website landen. Denn wie oft haben wir schon Dinge gehört oder gelesen wie «Schreib mir eine E-Mail auf www.irgendwas.com». Hier ein echtes Beispiel (PDF), das ich mit wenig googlen gefunden habe. Mit dem www können wir E-Mail-Adressen von URLs unterscheiden.
- www ist stylish. Viele Visitenkarten sehen doch einfach schön aus, da der Sinn jeder Zeile ohne grosser Erklärungen klar wird: Nummern sind fürs Telefon, die Zeile mit dem @ ist die E-Mail-Adresse und wo steckt die Website? Genau, dort wo das www steht. Wollen wir das wirklich mit einem dann fast zwingenden http:// verschandeln?
Mein Fazit:
Das www in Adressen von Websites mag technisch unnötig zu sein, es ist jedoch benutzerfreundlich. Die Besucher unserer Websites deswegen als Dummy oder DAU («dümmster anzunehmender User») zu bezeichnen ist unangebracht. Ich bin froh, wenn mir der Garagist in einfachen Worten, die ich kenne, erklärt, was an meinem Auto zu flicken ist. Ich will keinen Kurs in technischen Details, ich will nicht Mechaniker werden, ich will nur mein Auto fahren können. Die Benutzer unserer Websites haben schon viel mehr technisches Zeugs über das Internet lernen müssen um es «fahren» zu können als wir über uns Auto. Machen wir’s ihnen doch nicht noch schwieriger.
Was ist denn zu tun?
Die richtige Handhabung ist meiner Meinung nach folgende:
- Web-Adressen stets mit www kommunizieren.
- Für sich selbst entscheiden, ob die Website technisch mit oder ohne www laufen soll.
- Die entsprechend andere Variante per 301-Weiterleitung auf die Hauptadresse umleiten um doppelte Inhalte zu vermeiden, was sich schlecht aufs Suchmaschinen-Ranking auswirkt.
Auf frohes www!
[Only in USA]: Gipfeli verbessern!
Wie kann man ein Gipfeli verbessern?
Hier die freie Übersetzung, wie es Burger King sieht:
«Dieses europäische Gebäck wurde mit Eiern, Käse, Wurst, Schinken oder Speck erheblich verbessert. Eine weitere Idee welche mit harter Arbeit und dem kleinen Etwas namens “Amerikanischer Erfindungsgeist” grossartig gemacht wurde.»
Wie dies dann aussieht? So.
Kein Kommentar mehr nötig, oder?
