[Only in USA]: You ain’t never gonna be no lady!
Dass die Amerikaner es mit der Genauigkeit in der englischen Sprache nicht so genau nehmen ist ja kein Geheimnis. So manche grammatikalische Unsitte hat sich eingeschlichen. Sätze wie «She don’t know» oder «I have ate it» hört man an jeder Ecke, auch wenn uns der Englischlehrer diese dick mit rotem Stift unterstrichen hätte (wer will darf sich ja in den Kommentaren an der korrekten Variante versuchen).
Eine solche Unsitte ist auch die doppelte Verneinung. Was bei «I don’t know nothing» beginnt und bei Sätzen wie «You ain’t never gonna be no lady» weiterführt kann manchmal auch ungewollt verwirrende Auswüchse annehmen:

«No barefeet are not allowed – Keine nackten Füsse sind nicht erlaubt.»
Eigentlich sollte es vor diesem Laden aussehen wie vor einer Moschee, mit vielen Schuhen vor der Türe…
Gesehen in Miami Beach am 20. Mai 2008.
Blogging @ it’s best!
Es wäre ja ziemlich vermessen, zu behaupten, ein Vermesser würde sich nie vermessen.
Nun, dieser Satz macht hier keinen Sinn, ich wollte ihn aber schon lange mal irgendwo schreiben, seit dieser mir vor etwa 10 Jahren während meiner Lehrzeit als Vermessungszeichner in Anflug geister Umnachtung in den Sinn gekommen ist. Aber das ist eine andere Geschichte.
Eigentlich wollte ich schreiben:
Es wäre ja ziemlich vermessen, zu behaupten, dass ich ein Topblogger wäre. Aber ich lese gerne in anderen Blogs herum. Nur hatte ich in den letzten Monaten das Gefühl, dass viele Blogs nicht mehr sehr interessant und vor allem nicht kreativ sind.
Darum hatte ich umso mehr Freude, als ich heute gleich zwei Artikel gefunden haben, welche ich wirklich mit Genuss gelesen habe. Beide sind tolle Unterhaltung – und es ist wohl kein Zufall, dass beide von zwei sehr erfahrenen Bloggern stammen. Ich präsentiere und empfehle zur Lektüre:
Verehrte Spammer und Möchtegern-SEOs vom BloggingTom und Fly Turkish vom Leu.
Beide Artikel sind locker geschrieben, enthalten verhaltenen Witz und sind für mich einfach tolles Blogging.
[Only in USA]: Einfach mal Hände waschen
In Amerika haben momentan ja alle Schweinegrippe. Oder wer sie nicht hat, rechnet damit, diese innerhalb der nächsten 24 Stunden irgendwo aufzuschnappen. Der Miami Herald vom 20. Mai 2009 hat darum seinen Hauptartikel den bösen Viren gewidmet – und Tipps gebracht, wie man diese bekämpfen kann.
Im Artikel erscheint eine Familie, die eine echte Wahnsinns-Entdeckung gemacht hat:

«Wir waschen unsere Hände oft, weil wir wissen, dass es hilft.»
Wie froh wir doch um solch innovative Menschen sein können!
Zeitraffer
Um den Leu noch ein bisschen neidisch zu machen… ;-)
CANARIAS TIMELAPSE from luis garcia de armas on Vimeo.
Google weiss nicht alles…
Stimmt. Ob gerade der Claude von der Presbyterian Church die Antworten weiss, sei dahingestellt…
[Only in USA]: Denkt an die Truppen, auch im Supermarkt!
Entdeckt am 20. Mai 2009 in einem Supermarkt in Miami Beach, Florida.
Passend zum morgigen Memorial Day. Sogar der Supermarkt macht, in schönstem grammatikalischem Stil, darauf aufmerksam, dass man den Luxus, den man in Miami Beach geniessen darf natürlich einzig den US-Truppen zu verdanken ist:
Gibt jetzt für jeden Soldat einen Hamburger für eine Dollar neunundneunzig?
[Only in USA]: Bitte keine Waffen…
Die nächsten paar Monate werde ich in den USA verbringen. Und da mir schon in den ersten paar Tagen Dinge aufgefallen sind, die es wirklich nur in diesem Land geben kann, möchte ich hier eine neue Serie einführen: Only in USA. In loser Folge werde ich die Dinge auflisten, die uns im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zum schmunzeln oder Kopf schütteln bringen. Zum Start ein Prachtsstück, das ich vor etwa zwei Jahren gesehen habe:
Gefunden am 3. Juli 2007 in Dallas, am Eingang zur Tourist Information:
«Hinter diesem Punkt sind keine Waffen erlaubt»


