Drew Carey über Weihnachten, Ostern und Halloween

Schon etwas älter, aber der US-Comedian Drew Carey brachte es 2002 am White House Correspondent’s Dinner auf den Punkt.

Macht uns die Apple Watch wieder sozialer?

Anfangs dieser Woche hat Apple die langerwartete Apple Watch präsentiert. Je länger ich mir Gedanken darüber mache und dabei mein eigenes Verhalten mit dem iPhone betrachte, umso attraktiver erscheint mir die Idee, eine solche Uhr zu besitzen.

Ich trage mein iPhone nicht am Körper. Es liegt entweder in meiner Freitag-Tasche oder irgendwo in der Wohnung oder im Büro auf einem Möbelstück. Meist ist es auf geräuschlos oder zumindest ziemlich leise gestellt, den Vibra habe ich ebenfalls ausgeschaltet. Ich mag es nämlich nicht, wenn das Smartphone irgendwo nach Aufmerksamkeit schreit und ich es dann zuerst mal finden muss. Da es dies trotzdem manchmal tut, habe ich auch die meisten Push-Meldungen von Facebook, Twitter, etc. deaktiviert. Als Resultat schaue ich sonst öfters mal aufs Phone um zu prüfen, ob irgendwo etwa reingekommen ist. Und natürlich: meistens nicht.

Oft bleibt man dann aber doch irgendwo hängen, klickt auf Twitter umher oder surft noch die eine oder andere News-Seite an. Prompt verliert man sich gedanklich in seinem Gerät. Nicht selten verpasst man so soziale Interaktion im Real Life – oder beeinträchtigt gar bereits laufende. Eine Krankheit unserer heutigen Gesellschaft, der sich wohl kaum einer ganz entziehen kann.

Ich sehe die Apple Watch als Chance, dies zu ändern. Die Vibra-Benachrichtigungen der Watch sollen anscheinend sehr dezent sein, für Aussenstehende nicht merkbar. Eine Benachrichtigung auf der Uhr ist zudem schnell gelesen – das Handgelenk verlegt man nicht und hat man stets in Griffweite. Wenn nun also gezielt aktivierte Benachrichtigungen direkt auf meiner Watch landen, dürfte dies die Zeit, die ich mit den Geräten verbringe verringern: Ich weiss, dass ich nichts verpasse und muss somit nicht aktiv mein Gerät prüfen gehen. So entsteht kein Grund, eine soziale Interaktion zu unterbrechen und keine Gefahr, sich ungewollt beim Prüfen des Geräts ablenken zu lasse. Gleichzeitig ist der Aufwand, die eingehenden Nachrichten zu prüfen viel geringer als es momentan bei meinem Smartphone-Verhalten ist: Aufs Handgelenk gucken, bestätigen. Bei Bedarf kann man immer noch das iPhone hervorkramen um weitere Schritte zur Benachrichtigung vorzunehmen. Wenn man nun auf der Apple Watch die Benachrichtigungen auch noch für gewisse Zeitperioden ausschalten kann, bin ich überzeugt, dass mein iPhone im Alltag oft nur noch zum Daten-Transporter wird.

Die Folge: Weniger unnötige Phone-Checks, weniger Gefahr zur Ablenkung, mehr Zeit für die Mitmenschen um einen herum.

Barely Legal Pawn

Ich mag diese halb-realen, halb-fiktionalen Geschichten à la Curb Your Enthusiasm. So auch diesen Werbespot für/rund um die soeben vergangene Emmy-Verleihung.