Barely Legal Pawn

Ich mag diese halb-realen, halb-fiktionalen Geschichten à la Curb Your Enthusiasm. So auch diesen Werbespot für/rund um die soeben vergangene Emmy-Verleihung.

Facebook schraubt an den Links

Facebook schraubt am Algorithmus, welche Posts mit Links einem im Newsfeed angezeigt werden und hat dazu einen Artikel geschrieben. Da sind gute Ansätze drin.

Unter anderem werden in Zukunft effekthascherische Headlines, die dann keinen sinnvollen Inhalt bieten, abgestraft – also sogenanntes Click-Baiting. Facebook misst dazu die Zeit, wie lange ein User nach einem Klick auf einen Link wegbleibt und macht so Rückschlüsse, wie interessant ein externer Inhalt ist:

One way is to look at how long people spend reading an article away from Facebook. If people click on an article and spend time reading it, it suggests they clicked through to something valuable. If they click through to a link and then come straight back to Facebook, it suggests that they didn’t find something that they wanted. With this update we will start taking into account whether people tend to spend time away from Facebook after clicking a link, or whether they tend to come straight back to News Feed when we rank stories with links in them.

Ein anderer Aspekt betrifft mich aber eher:

We’ve found that people often prefer to click on links that are displayed in the link format (which appears when you paste a link while drafting a post), rather than links that are buried in photo captions.

Gemeint ist, dass Leute lieber auf Links klicken, die in Facebook mit Vorschau dargestellt werden statt auf reine URLs im Text. Ich frage mich, ob das so absolut wirklich stimmt. Ich persönlich klicke gefühlt lieber auf einen reinen Textlink.

Wie auch immer, man wird sich anpassen müssen, weil …

With this update, we will prioritize showing links in the link-format, and show fewer links shared in captions or status updates.

Tatsache bleibt, dass Facebook entscheidet, was wir zu sehen erhalten und was nicht. Den Massstab dafür liefert das Userverhalten der grossen Masse sowie natürlich die kommerziellen Interessen von Facebook.

Aktion zur Bekanntmachung der meistübersetzten Website der Welt

Vielleicht wurde bei dir auch schon geklingelt diesen Monat:
Rund acht Millionen Freiwillige (inkl. mir) beteiligen sich diesen Monat weltweit an einer Aktion, um die meistübersetzte Website der Welt noch bekannter zu machen. Es geht um jw.org, die offizielle Website der Zeugen Jehovas, welche in etwa 500 Sprachen aufrufbar ist und downloadbare Inhalte in beinahe 700 Sprachen enthält.

Ach hör mir auf mit denen! … magst du nun sagen. Nun, ich habe bloss einen Wunsch an dich: Wenn du diesen Monat einem Zeugen Jehovas begegnest, der dir ein Faltblatt (PDF) mit Infos zu dieser Website übergeben möchte, nutze die Gelegenheit, um dich direkt an der Quelle zu informieren. Mache dir eine ausgeglichene Ansicht, die sich nicht nur auf die leider oft von Vorurteilen triefenden Medienberichte stützt.

Meine Lieblingssprache auf der Website ist übrigens Cree Western Swampy, eine Sprache der kanadischen Ureinwohner, die von rund 5000 Personen gesprochen wird.